Kinesiologie

Christiane Edelmann, Heilpraktikerin bei der Kinesiologie-Behandlung

Kinesiologie umfasst unterschiedliche Methoden und Techniken, um Blockaden und Stresszustände auf allen Ebenen des Organismus aufzuspüren und in Balance zu bringen. Basierend auf dem Wissen und der Erfahrung vor allem aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, der Gehirnforschung, des Stressmanagements und der Pädagogik entwickelt sie sich permanent weiter.

In meiner Praxis verbinde ich verschiedene kinesiologische Ansätze, die sich gegenseitig ergänzen. Methoden wie N.I.C.E., Touch for Health,  Psychokinesiologie und Matrix in Balance ermöglichen es, körperliche, emotionale und mentale Ebenen gleichermaßen einzubeziehen, je nachdem, was der Körper in dem Moment benötigt.

Die Kinesiologie geht davon aus, dass unser Körper am besten weiß, was gut oder schlecht für ihn ist. Denn im zentralen Nervensystem und im Zellgedächtnis sind alle bisherigen Erfahrungen und Erlebnisse gespeichert. Werden sie unbewusst durch äußere Umstände getriggert, reagiert der Körper entsprechend seiner guten oder schlechten Erfahrungen. Oft sind es Reaktionen, die wir verstandesmäßig nicht einordnen können, die uns aber stören oder belasten. Über den kinesiologischen Muskeltest kann ich mit dem Körper einen Dialog führen und herausfinden, wo die Blockade liegt und was nötig ist, um sie aufzulösen.

Mit folgenden Methoden der Kinesiologie arbeite ich:

Psychokinesiologie

Diese Methode verbindet einfach und wirkungsvoll Körperarbeit und Psychotherapie. Denn oft haben Krankheiten oder Schmerzen „unerlöste“ seelische oder psychische Ursachen, die über körperliche Symptome nach Erlösung „schreien“.

Wenn eine Stresssituation, ein Trauma oder Leidensdruck uns überrumpeln und wir wie gelähmt sind, graben sie sich oft tief in unser Unterbewusstsein. So kann es passieren, dass scheinbar banale Ereignisse unser Gehirn auf dem falschen Fuß erwischen und zu uns unverständlichen Reaktionen führen. Über den kinesiologischen Muskeltest kann ich mit dem Unterbewusstsein des Patienten in Kontakt treten und so versteckte oder nicht bewältigte Konflikte erkennen und einen Auflösungsprozess anschieben.

 Ich beobachte immer wieder, dass die Psychokinesiologie die Behandlung von chronischen Beschwerden, Schmerzen, Allergien, Ängsten oder Depressionen gut unterstützt.

Touch for Health

„Gesund durch Berühren“ ist inzwischen eine äußerst bewährte und verbreitete Methode der Kinesiologie. Durch Muskeltests werden Blockaden und Ungleichgewichte auf der psychischen, emotionalen und mentalen Ebene aufgespürt. Korrigiert werden diese durch Ausstreichen oder Verbinden von Meridianen sowie Berühren von sogenannten Reflexpunkten. Dadurch kommt die körperliche Energie wieder ins Fließen und die Selbstheilungskräfte können aktiviert werden. In meiner Praxis habe ich mit Touch for Health vor allem gute Erfahrung bei der Stress- und Schmerzreduktion oder beim Abbau von Ängsten gemacht. Insgesamt kann Touch for Health das Selbstwertgefühl und Wohlbefinden steigern.

N.I.C.E.

Was hinter der N.I.C.E.-Methode steckt

Die N.I.C.E.-Methode („Neural Integration & Control by Erikson“) wurde entwickelt, um das Nervensystem aus einem Zustand von Dauerstress zu lösen und seine natürliche Steuerung wiederherzustellen. Sie basiert auf dem Verständnis, dass Körper und Gehirn untrennbar miteinander verbunden sind, und sich gegenseitig beeinflussen, besonders in Phasen hoher Belastung.

In stressreichen Momenten schaltet der Körper automatisch in den Kampf- oder Fluchtmodus. Dabei aktiviert er zahlreiche biochemische Reaktionen, um Energiereserven zu mobilisieren. Für den Steinzeitmenschen war dies eine überlebensnotwendige Reaktion in Gefahrensituationen. Heute ist dieser Reflex jedoch oft dauerhaft aktiv: Leistungsdruck, Prüfungsstress, Reizüberflutung oder emotionale Überforderung halten viele Menschen in einem Zustand ständiger Anspannung.

Diese anhaltenden Belastungen wirken so tief auf die unbewussten Strukturen des Gehirns, dass der Körper gewissermaßen im Überlebensmodus „stecken bleibt“. Dann sind normale Reaktionen wie Ruhe, Erholung oder klare Konzentration kaum mehr möglich.

Wie N.I.C.E. wirkt

Bei der N.I.C.E.-Methode wird das Nervensystem sanft neu organisiert. Durch gezielte kinesiologische Korrekturen wird der neuronale Fluss zwischen Gehirn und Körper wiederhergestellt. Dadurch können sich Blockaden, die durch Stress oder traumatische Erlebnisse entstanden sind, lösen und das Zusammenspiel der einzelnen Körpersysteme harmonisiert sich. 

Ziel ist es, den Körper aus der Daueranspannung herauszuführen, damit er wieder in seine natürliche Selbstregulation findet. Wenn das Nervensystem zur Ruhe kommt, kann der Körper loslassen. Die Gedanken werden klarer, die Atmung tiefer und der Schlaf erholsamer.

Prüfungsangst und Leistungsdruck besser bewältigen

Gerade bei Prüfungsangst hat sich die N.I.C.E.-Methode in meiner Praxis besonders bewährt. Kinder und Jugendliche erleben bereits nach wenigen Sitzungen, dass ihre Angst vor Klassenarbeiten nachlässt und sie wieder klar denken sowie das Gelernte sicher abrufen können. Auch Erwachsene berichten, dass sie unter Druck gelassener bleiben, besser schlafen und ihr Körper insgesamt entspannter reagiert.

Erfahrungsgemäß reichen oft drei bis sieben Sitzungen aus, um das Nervensystem nachhaltig zu stabilisieren. Danach greifen auch andere, bisher weniger wirksame Balanceverfahren oft wieder deutlich besser, weil der Körper wieder aufnahmefähig für Regulation und Entspannung geworden ist. 

Das Grundprinzip von N.I.C.E.

Die N.I.C.E.-Methode basiert auf der Annahme: Der Körper ist grundsätzlich in Ordnung. Er tut jederzeit alles, um unter Stressbedingungen zu überleben, selbst wenn dies zu Fehlsteuerungen führt.

In der Arbeit mit N.I.C.E. geht es daher nicht darum, Krankheiten zu behandeln, sondern das wieder „einzuschalten“, was im Stressmodus blockiert wurde. Wenn der innere Schalter wieder funktioniert, kann das System zu seiner natürlichen Balance zurückfinde. Das ist auf allen Ebenen spürbar: körperlich, emotional und mental.

Ein stabiles Fundament für innere Ruhe

N.I.C.E. schafft eine stabile Basis, auf der Entspannung, Konzentration und emotionale Ausgeglichenheit wieder möglich werden.

Es ist, als würde der Körper sein eigenes Fundament zurückgewinnen – und von dort aus Schritt für Schritt zur Ruhe kommen.

Matrix in Balance

Diese von Klaus Wienert entwickelte Methode ist eine gelungene Zusammenfassung und Weiterentwicklung anderer Teilbereiche der Kinesiologie. Sie geht davon aus, dass jede Zelle genauso wie das Energiefeld unseres Körpers auf einer Matrix als Grundmuster aller Erscheinungsformen basiert. In dieser Matrix sind Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sowie alle Ebenen des Seins gespeichert. Daher spiegelt sich hierin alles wider. Mit der Matrix in Balance-Methode habe ich in meiner Praxis insbesondere gute Erfahrungen gemacht, wenn es darum geht, einschränkende Muster und Glaubenssätze in Kraftquellen zu verwandeln. Sie unterstützt dabei, die eigenen Fähigkeiten zu erkennen und zu nutzen, gewünschte Veränderungen im Leben herbeizuführen, persönliche Themen zu klären und dadurch die Energie und Lebensfreude zu steigern.

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